Einzug ins Pokalfinale

Am Dienstagabend, bei bestem Fußballwetter, war die Herausforderung beim Ligakontrahenten Germania Kroppenstedt sehr groß. Ein Gegner, der mit namhaften Spielern im Kader gut bestückt ist und das Halbfinale auf heimischen Grund für sich entscheiden wollte.

 

Die Blau-Weißen waren jedoch gut auf das Halbfinale eingestellt und zeigten sofort Präsenz. Man stand defensiv gefestigt und das Umschaltspiel in Richtung Offensive versprach in den Anfangsminuten schon einige Möglichkeiten. So gelang es Mario Kogeler in der 11. Spielminute seine Farben in Führung zu bringen. Toni Hönig behauptete im Sturmzentrum den Ball und bediente den Torjäger, der sich die Chance nicht nehmen ließ und sicher verwandelte.

 

Im Laufe der ersten Hälfte war es ein Spiel zwischen den Strafräumen, mit mehr Vorteilen für den Gast aus Neuenhofe. Die Heimelf versuchte über Hoffmann und Tobisch Akzente zu setzen, die aber die Abwehr stets klären konnten. Kurz vor der Halbzeit fiel der wichtige zweite Treffer für die Gäste. Marius Matusek konnte Fabian Schendel mustergültig über Außen freispielen. Schendel legte auf Mario Kogeler quer, wie beim Führungstreffer zuvor blieb Kogeler eiskalt und erhöhte somit auf 2:0 (40.)

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit musste man verletzungsbedingt Kapitän Martin Borrock auswechseln. Was auch durch den Anschlusstreffer durch Rose (1:2/49.) keinen Bruch ins Neuenhofer Spiel brachte. Bereits drei Minuten später konnte wieder auf eine Zwei-Tore-Führung gestellt werden. Ein erneut gut vorgetragener Angriff fand seinen Abnehmer in Marcel Klöhn. Dieser erzielte aus Nahdistanz das umjubelte 3:1. In Folge einer gelb/roten Karte für Yannik Bode war man nun auch nummerisch überlegen und nutzte diese Überzahl aus. Einen langen Ball von Leon Sarpe konnte Toni Hönig für Marius Matusek verlängern, der den Schlussmann stehen ließ und überlegt zum 4:1 einschob (60.Min.). Innerhalb von neun Minuten stellten die Blau-Weißen noch auf 6:1 durch Hönig (67.) und Marcel Klöhn (69.).

 

Das 2:6 durch Tobisch sollte am Pokalfinaleinzug für die Mannen vom Fuchsberg nichts mehr ändern. Mit dem Schlusspfiff von Schiri Marcel Meier, war der Jubel groß und man konnte sich bei den mitgereisten Fans und bei der ein oder anderen Mannschaft aus der Region für die Unterstützung bedanken.

 

 

Durch den Sieg des Oscherslebener SC im anderen Halbfinale gegen Vorjahressieger Osterweddingen (4:1) kommt es am 14.06.24 im Haldensleber Waldstadion zur Neuauflage des Pokalfinals aus 2020.