Rademacher rettet Punkt

Neuenhofe reiste am vergangenen Wochenende zum dritten Mal in zwei Wochen in den „Vorharz“. Ersatzgeschwächt ging es diesmal zum TSV nach Hadmersleben.

 

Trotz der drei Niederlagen in Folge und trotz der Personalsorgen wollte Neuenhofe drei Punkte in Richtung Heimat mitnehmen. Dieses Unterfangen sollte sich aber bereits in der 4.Minute als schwierig gestalten. Denn die Hausherren gingen durch einen Stellungsfehler in der Neuenhofe Defensive früh in Führung. Stefan König traf satt aus 25 Metern. Neuenhofe versuchte mit Ballbesitz dann ins Spiel zu kommen. Dies gelang nur bedingt, trug in der 16. Minute dennoch Früchte. Nach einer Kombination über Außen stand Mario Kogeler goldrichtig und jagte den Ball aus gut 11 Metern unhaltbar ins Tor der Hadmersleber.

Einen großen Aufreger gab es in der ersten Halbzeit noch. Einen Rückpass von Klöhn erlief sich ein Hadmersleber Spieler und traf über Umwege das Tor. Zum Erstaunen und zum Ärgernis der Hausherren hob der Linienrichter die Fahne. Glück für Neuenhofe.

 

In der zweiten Hälfte wurde der Matchplan der Blau-Weißen erneut über Bord geworfen. Ein Doppelschlag der Hadmersleber durch Josef Jülich (51.Minute) und Louis Herbst (54.Minute) brachte den Zweitore-Rückstand. Neuenhofe reagierte und brachte Trainer Stefan Flentge in den Sturm. Dies gab den Blau-Weißen einen Ruck und man fand zum eigenem Spiel. Flentge sicherte vorne Bälle und Kevin Caßemeyer wurde dann zum Aktivposten über den linken Flügel. Dies zahlte sich in der 66. Minute aus. Caßemeyer tankte sich in den Strafraum ließ einen Gegner stehen und legte den Ball gekonnt auf Janik Hönig quer, der zum 2:3 Anschluß einnetzte. Die Gäste drückten weiter und belohnten sich dafür in der 76. Minute. Trainer Stefan Flentge wurde sehenswert von Kogeler freigespielt und traf aus 16. Metern ins TSV-Gehäuse zum 3:3 Ausgleich. Danach war aber bei den Neuenhofern die Puste raus. Hadmersleben wurde stärker und „erarbeitete“ sich einen Elfmeter. Tony Rademacher ahnte die Ecke und entschärfte die Situation für seine Mannen, die Dank des gehaltenen Elfmeters einen Punkt mit an den Fuchsberg nehmen durften.